Die Magie der Dankbarkeit

Hol dir Fülle in dein Leben mit dieser einfachen Übung

von Anke Braun (Kommentare: 0)

Die Magie der Dankbarkeit

 

Die Magie der Dankbarkeit

Ich habe das große Vergnügen gehabt, am Wochenende ein Fülle-Seminar (im Sinne von innerer Fülle im Gegensatz zu Mangel und dem Gefühl, dass es nicht genug gibt) besucht zu haben, das mein absolutes Seminar-Highlight des Jahres war. Der krönende Abschluss: das Einsammeln und Ernten-dürfen aller Samen, die ich dieses Jahr durch verschiedene andere Seminare und Coachings gesetzt habe. Ich spüre, wie alles in mir noch nachwirkt und die kleinen und großen magischen Momente und Erlebnisse in mein Leben kommen, die Ernte eingefahren wird. Von der gelösten Beziehung zu meinem Sohn über die Befreiung einer tief sitzenden Schuldthematik bis hin zum Finden der passenden business-Begleitung, die mit mir meine Pläne für das nächste Jahr angeht.

Wie geht das alles?

Ich  möchte euch von meiner Rückfahrt von dem Seminar erzählen, weil die sehr gut zeigt, was eine Veränderung des Bewusstseins bewirken kann. Das Seminar hat in St. Gallen stattgefunden, was für mich eine Fahrt von ca. 2 ½ bedeutet. Alleine Auto zu fahren hat für mich bisher immer Stress bedeutet. Ich hatte 1995 einen Autounfall, den ich selbst am Steuer sitzend verursacht habe. Obwohl das schon so lange her ist und ich verschiedentlich daran gearbeitet habe, wirkt er noch in mir. Schon vor der Hinfahrt hatte ich starke Kopfschmerzen, die mich das Seminar fast absagen ließen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Kopfschmerzen aber noch nicht verstanden und einordnen können. Gott sei Dank war die Anziehungskraft des Inhalts groß genug, dass ich mich doch für das Fahren entschieden habe. Das Kopfweh wurde nach Ankunft bald besser. Aber: kurz vor der Heimfahrt hat es sich dann wieder gemeldet. Und ich saß im Auto und habe gemerkt, wie sich die Gedanken von Angst vor der Fahrt, vor Stau, vor der Dunkelheit eingeschlichen haben. Und dann ist etwas Neues, Erstaunliches passiert: ich wurde mir dieser automatischen, bisher eher unbewussten Gedanken bewusst. Und habe - noch im Fülle-Bewusstsein des Seminars - ‚dagegen‘ gehalten. Bzw. dagegen halten ist nicht das richtige Wort. Besser ist zu sagen: ich habe mich an eine sehr kraftvolle Übung aus dem Seminar erinnert und sie angefangen zu machen. Und zwar ist das die Übung der Dankbarkeit. Sich zu erinnern an Momente im Leben, für die ich dankbar bin. Oder für Dinge, die ich schon in meinem Leben habe, dankbar zu sein. Und so saß ich im Auto und habe mich bedankt: für das tolle Auto, was einfach fährt und funktioniert, für die gut ausgebauten Straßen, die wir hier haben, für den wenigen Verkehr, für die Wärme im Auto, für meine Lieblingsfunktion im Auto: die Sitzheizung, für meine Familie, für das gekochte Essen, das schon auf mich zu Hause wartet, für meine Achtsamkeit beim Fahren, usw.. Die Kopfschmerzen wurden sofort deutlich besser. Und ich saß mit einem ganz anderen Gefühl im Auto. Und das Verblüffendste war: ich hatte selten eine so dermaßen entspannte, staufreie Fahrt. Ist das nicht erstaunlich?

Wenn du dir also etwas Gutes tun willst, fang an, dankbar zu sein. Die Fülle, die jetzt schon in deinem Leben ist, wahrzunehmen und wertzuschätzen. Wir sind so gesegnet in Deutschland. Es gibt so vieles, für das wir dankbar sein können.

Und noch ein Tipp: mache das nicht als Pflichtübung, sondern gehe richtig in die Energie der Dankbarkeit hinein und fühle sie. Genieße sie. Mache dir mindestens 10 Dinge bewusst. Und darunter sollte mindestens eins sein, wofür du selbst verantwortlich bist. Damit du auch dich wertschätzen kannst.

Wenn du magst, erzähle mir von deinen Erfahrungen mit der Übung. Ich freue mich über deinen Kommentar!

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